Seltsame Fragen

Im Laufe eines Schreibprozesses steht man manchmal vor seltsamen Fragen. Zum Beispiel der, ob es möglich ist, die Festplatte eines Computers zu kopieren, ohne das Betriebssystem hochgefahren zu haben. Oder der, welche heimische Pflanze sich am Besten für einen Giftmord eignet, wie schnell tritt die Wirkung ein und mit welchen Symptomen. Mit beiden schlage ich […]

Einige Überlegungen zur Stellung der „germanischen“ Frau

Neulich las ich in einer Amazon-Rezension zu einem historischen Roman die Kritik, der Autor habe die bekanntermaßen hohe Stellung germanischer Frauen ignoriert. An den genauen Wortlaut kann ich mich leider genauso wenig erinnern, wie an den Titel des Romans, aber die Behauptung geht mir trotzdem nicht aus dem Sinn. Das liegt u.a. sicher daran, dass […]

Der Segen der Sängerin

Höchste Zeit, mal wieder eine kleine Leseprobe zu posten: Der folgende Ausschnitt spielt während der Hochzeit von Brünhilde und Gundahar in Worms. Zuvor hat ein Turnier stattgefunden und nun neigt sich das Fest allmählich dem Ende entgegen, aber bevor alle zum großen Festmahl aufbrechen, werden Geschenke verteilt: Auch die Spielleute beschenkten wir reichlich, denn obwohl […]

Und nun?

Die dreißig Tage sind rum, die angestrebten 50.000 Worte geschrieben. Geschafft! Mein persönliches Fazit? Ich kann’s! Ich kann mich hinsetzen und ein paar hundert Worte am Stück schreiben, auch wenn nebenher der Fernseher läuft oder die Wäsche danach fleht, aus der Maschine geholt zu werden (Zieh mich raus! Zieh mich raus, ich bin schon sauber! […]

Wie kommt das Pferd vom Schiff

Manchmal tauchen beim Schreiben unversehens ungeahnte Probleme auf. Gestern sah ich mich z.B. vor die Frage gestellt, wie ich vier Pferde von einem Schiff bekomme. Nicht irgendeinem, sondern einer Art Navis actuaria, also etwas, das in der Bauweise in etwa einem römischen Truppentransporter entspricht. Erstmal hatte ich natürlich ganz simpel an eine Art Steg, Stelling […]

Zwischenstand

Laut offiziellem Wortzähler habe ich jetzt 8777 Worte, liege also gut im Schnitt. Ich glaube, so viele Worte habe ich noch nie am Stück geschafft. Eine Menge davon dürfte zwar Schrott sein, weil die Recherche viel zu kurz kommt und die Formulierungen – sagen wir mal: „unausgegoren“ sind. Andererseits ist es auch sehr befreiend, einfach […]