Rezension: Nur Dein Leben von Peter James (Hörbuch)

Thema dieses als Thriller apostrophierten Werks sind die Chancen und Risiken der Gentechnik.  Früher hätte es vermutlich im Science Fiction Regal gestanden – als es noch Science Fiction Regale gab und das Genre nicht als Kassengift galt. Genauso hätte man es als „gesellschaftskritischen Roman“ vermarkten können. Aber Thriller klingt vermutlich besser. Sei’s drum. Eine gute […]

Charakterblatt

Das ist mal ein Charakterblatt: http://www.epiguide.com/ep101/writing/charchart.pdf Ich gebe ja zu, dass ich meistens zu faul bin, die Dinger auch auszufüllen. Aber ich lese sie gerne, weil sie helfen, Schwachstellen bei der Charakterplanung zu finden. Und der verlinkte ist einfach ein Traum, weil sich damit sehr viele Facetten eines Charakters erforschen lassen.

Schwiegertochter in Schwierigkeiten

Irmingard, Broonaghs Schwiegertochter, macht sich gerade richtig unbeliebt. Wenn sie nicht bald lernt, ihr Schandmaul zu halten, fürchte ich, dass sie das Ende des Romans nicht mehr erleben wird. Dabei bin ich noch immer nicht dahinter gekommen, weshalb sie und Broonagh einander derart hassen und was ihr kleines, dunkles Geheimnis ist, auf das Broonagh immer […]

Datengefriggel

Nach der freien Arbeit der letzten Tage habe ich heute die Zeitleiste angepasst. Das ist eine Erbsenzählerei, die mir eigentlich gar nicht liegt. Sie ist um so nerviger, weil viele der Ereignisse gar keinen Eingang in die Romanhandlung finden werden. Wenn bei der Heirat zwischen Aswin und Irmingard nichts ungewöhnliches vorgefallen ist und sie auch […]

Die buckelige Verwandtschaft gibt den Chor

So, nach zwei Tagen wilder Gedankenstürme haben Brünhilde und Alverik nicht nur vier Kinder (bisher war es nur eines), sondern die Kinder auch noch Nachkommen. Als Aufzählung liest sich das dann fast wie die Geschlechterfolgen in der Bibel. Nein, ich werde nicht zitieren. Wer sich das antun möchte, kann es in 1. Moses 5 nachlesen. […]

Der passende Rahmen

Ursprünglich war die Handlung am Beginn des Romans als eine Art Prolog gedacht; eine kurze Vorstellung der Ich-Erzählerin und des Themas verpackt in nettes Beiwerk; sprachliches Geschenkpapier, das die Neugier auf den eigentlichen Inhalt durch sein glänzendes Äußeres steigert, das man aber letztlich verknüllt wegwirft und vergisst. Aber wie so oft ist es anders gekommen. […]