Der passende Rahmen

Ursprünglich war die Handlung am Beginn des Romans als eine Art Prolog gedacht; eine kurze Vorstellung der Ich-Erzählerin und des Themas verpackt in nettes Beiwerk; sprachliches Geschenkpapier, das die Neugier auf den eigentlichen Inhalt durch sein glänzendes Äußeres steigert, das man aber letztlich verknüllt wegwirft und vergisst.

Aber wie so oft ist es anders gekommen. Erst war es nur nützlich, dann und wann auf den Anfang zurück zu greifen, um den Text zu strukturieren. Mal um eine Atempause einzulegen, um die Auflösung einer Situation zu verzögern und so die Spannung zu erhöhen.
Damit hat sich aber eine neue Herausforderungen aufgetan: Jetzt muss ich diese Einschübe wenn auch nicht regelmäßig, so doch immer wieder vornehmen, um die Lesererwartung nicht zu enttäuschen. Das bedeutet aber auch, dass ich zusätzliche Handlung brauche, um diese Einschübe mit Leben zu füllen. Schließlich wird selbst ein ums Haus tosender Sturm auf Dauer langweilig, wenn daraus keine Konsequenz folgt. Ursprünglich diente der Sturm lediglich dazu, die Beteiligten am Ort zu halten und der Protagonistin einen Anlass zum Erzählen zu geben. Jetzt muss es mehr geben. Konflikt! Drama! Das bedeutet, dass die Bedeutung der  Figuren in der Rahmenhandlung wächst. Sie brauchen ihre eigenen Geschichten und Konflikte (einer ist zum Glück schon angelegt) und wahrscheinlich brauche ich außer einem Subplot für diese Nebenhandlung auch noch ein bisschen mehr Personal.

Neuer Stoff zum Nachdenken …

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