Meine Helden

Ein paar kurze Worte zu den Protagonisten meiner Geschichte für den NaNoWriMo:

Da ist erstmal Broonagh, die Erzählerin, eine 15jährige kelto-römische „Prinzessin“. Sie hat lange, schwarze Haare, ein schmales Gesicht mit deutlich vorspringendem Kinn, blaue Augen und einen sehr hellen Teint.
Ihre Mutter starb bei der Geburt, ältere Geschwister gibt es nicht, wohl aber ein paar Halbgeschwister von Nebenfrauen bzw. Sklavinnen. Obwohl auch Jungen darunter sind, hat Broonaghs Vater sie zu seiner Nachfolgerin bestimmt und ihr eine entsprechende Ausbildung zukommen lassen. Sie spricht Latein, den örtlichen keltischen Dialekt und kann griechisch lesen, ist eine gute Reiterin und Speerwerferin.
Sie empfindet es als ihr natürliches Recht, über anderen zu stehen, ist aber weder grob, noch grausam. Sie ist direkt und gradlinig. Ihr prägender Charakterzug sind Standfestigkeit und Treue: Auf von ihr gegebene Versprechen ist unbedingt Verlass. Die gleiche Verlässlichkeit erwartet sie aber auch von anderen. Treuebrüche nimmt sie sehr übel.

Als nächstes ist da Gundahar, der Mann, den Broonagh heiraten wird. Er ist fast zehn Jahre älter, als sie, mittelblond, mittelgroß und wirkt ein bisschen untersetzt.
Er ist im Grunde gutmütig, ein bisschen naiv und bequem. Andererseits ist er es gewohnt, dass seine Wünsche erfüllt werden und sehr leutselig, wenn er gut gelaunt ist. Frustrationen verträgt er schlecht. Vor allem aber ist er ein guter Kämpfer und ebenfalls königlicher Abstammung – eine gute Partie also.

So hätte Broonagh das vermutlich auch gesehen, wäre sie nicht zuvor Sigfrid begegnet. Sigfrid ist äußerlich der Prototyp des deutschen Helden: groß, blond, blauäugig, breitschultrig … Außerdem kann er sehr charmant und unterhaltsam sein. Aber er ist auch launisch, sprunghaft und sehr unzuverlässig. Er lässt sich schnell für etwas begeistern, aber genauso schnell verliert er die Lust daran.

Dann ist da noch Krimhildis, Gundahars Schwester. Sie ist ein echtes Prinzesschen: Als einziges Mädchen zwischen drei Brüdern aufgewachsen, hat sie wenig mehr im Kopf, als Schwärmereien und schöne Kleider. Sie ist klein, blond, braunäugig, rundlich und sehr hübsch. Man möchte sie in den Arm nehmen, um die Weichheit ihres Körpers zu spüren.
Krimhild ist sehr geschickt mit Nadel und Faden und hat eine angenehme Singstimme.

Als Fünfter – aber keinesfalls Unwichtigster – mischt Hagen mit, die gar nicht so graue Eminenz. Er ist nur unwesentlich jünger, als Gundahar, aber wesentlich weiter herumgekommen. Seine Erlebnisse haben ihn misstrauisch und düster werden lassen. Er ist geachtet, aber nicht beliebt. Manche fürchten seinen Verstand, andere die ihm nachgesagten Kenntnisse der dunklen Künsten.
Zu dem düsteren Eindruck trägt sein Äußeres entscheidend bei: Hagen ist groß und hager, dunkeläugig und dunkelhaarig. Außerdem verzieht er im Gespräch oft das Gesicht und kneift die Augen zusammen – was daran liegt, dass er ein wenig weitsichtig ist und Dinge in der Nähe nur verschwommen wahrnimmt.

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